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Wegbegleiter II
Geschichten um das Alte Kurhaus Dangast

 

(Teil II der Trilogie)

gepl. Premiere Herbst 2015.

Wer nach dem Nordseebad Dangast und dem Alten Kurhaus fragt, wird so manch´ schwärmerische Auskunft bekommen: vom selbstgebackenen Rhabarberkuchen (ganzjährig ein "Muss"), von unglaublich geduldig wartenden Menschen vor der Kuchentheke, vom Kurtaxfreien Strand vorm Alten Kurhaus, wo alle miteinander friedlich sind. "Selbst die Hunde beißen sich hier nicht", erzählt Karl August Tapken und lächelt verschmitzt in sich hinein. Er ist die Seele des Ganzen; er verbindet auf kluge Weise Struktur und Freiraum.

 

Ja, Freiraum lassen, das haben seine Eltern und Großeltern schon gelebt und vielen experimentellen Künstlern, Schauspielern und Musikgruppen Möglichkeiten zum Auftritt und für Ausstellungen gegeben. Natürlich haben hier auch bekannte Künstler gewirkt: Radziwill z. B. oder in den 70ger Jahren die Aktionskünstler Anatol, Butjatha und Eckart Grenzer.

 

Der Familie Tapken ist es zu verdanken, dass Dangast auch heute noch ein lebendiger Künstlerort ist. Kulturelles Engagement - das ist eine Lebensaufgabe und dafür ist er 2002 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Das Alte Kurhaus ist Kult und jeder hat so seine persönliche Geschichte mit diesem Ort - mit der Etta von Dangast und seinem Kapitän, der gemütlichen Klause oder mit dem Zeltplatz. `Augenzwinkernd´ verknüpft der Film Erinnerung und Gegenwart mit einer Portion Einfallsreichtum für die Zukunft.

 

Wir wünschen uns, dass viele Menschen, die sich diesem Ort verbunden fühlen, Filmförderer werden und mithelfen, dieses Projekt auf den Weg zu bringen (siehe Förderkonzept). Filmförderer haben die Möglichkeit, das Buch zum Film mit einer Geschichte mitzugestalten. (Redaktionsschluss 31. Dezember 2015).